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Wohnpark St. Marien

Berlin-Neukölln

 
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Das städtebauliche Konzept

   
 
Die historischen Gebäude

Bei den historischen Gebäuden handelt es sich um ein winkelförmig angeordnetes ehemaliges Verwaltungsgebäude, einen klassischen Flügelbau (Mittelbau und seitliche Gebäudeflügel), die einstige Krankenheilanstalt und eine städtische, ehemals von dem jeweiligen Klinikdirektor bewohnte, Villa. Alle drei Bauten sind über eingeschossige Verbindungsbauten miteinander verbunden. Der städtebauliche Entwurf sieht vor, das winkelförmig angeordnete Verwaltungsgebäude durch einen modernen Ergänzungsbau zu erweitern, wodurch ein in sich abgeschlossener Innenhof entsteht. Die städtebauliche Figur des Verwaltungsgebäudes wird durch die Neubauergänzung "vollendet". Der Neubau hebt sich durch seine strenge Formensprache deutlich vom Altbau ab. Der Entwurf schafft durch kleine Rücksprünge in der Fassade des Neubaus eine Zäsur zwischen Alt- und Neubau. Umgekehrt nimmt der Neubau typische Gestaltungsprinzipien, wie die Trauf- und Firsthöhen, die Fensteranordnung oder die Gliederungen der Fassade in Sockel- und Hauptfassade oder die Materialität des historischen Altbaus auf. Die neu konzipierten Wohnungen im langgestreckten Flügelbau sind überwiegend nach Süden ausgerichtet. Die ehemaligen Krankenzimmer und Behandlungsräume eignen sich zur Nutzung für großzügige Wohn- und Schlafbereiche, während sich die Nebenräume, wie Küche und Bäder, künftig innerhalb der ehemaligen Verkehrsflächen befinden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass die Grundrissstruktur des Gebäudes nach dem Umbau weiterhin erlebbar sein wird. In der einstigen Villa des Klinikdirektors wird eine Kindertagesstätte eingerichtet. Das weitgehend freigestellte Gebäude kann durch diese Nutzung auch in Zukunft als Ganzes wahrgenommen und erlebt werden.

Die Neubauten

Nördlich der denkmalgeschützten Altbauten entstehen neue Wohnhäuser in unterschiedlicher Typologie. Zunächst formieren sich vier freistehende viergeschossige Punkthäuser mit Staffelgeschoss dem Flügelbau gegenüber. Auf jeder Ebene der Punkthäuser befinden sich je zwei Wohnungen, welche um ein innenliegendes Treppenhaus angeordnet sind. Jede Wohnung hat eine dreiseitige Ausrichtung, wodurch alle Zimmer, inklusive Bad, auf hervorragende Weise natürlich belichtet und belüftet sind. Parallel dazu ausgerichtet schließt sich ein kammförmiges Gebäude an. Wie die Zinken eines Kammes sind fünf Gebäudeteile an einen langen Trakt gebunden. Zusammen ergeben sie einen ausgedehnten Gebäudekomplex mit sechs beziehungsweise sieben Geschossen. Im Erdgeschoss werden Durchgänge geschaffen, damit der Gebäudekomplex fußläufig ohne Barriere durchschritten werden kann. Durch die Ausrichtung des Gebäudes nach Süden ist auch die Mehrzahl der Wohnungen südlich, südwestlich oder südöstlich ausgerichtet. Am nordwestlichen Rand des Planungsgebietes, an der Bezirksgrenze zu Tempelhof-Schöneberg, entsteht ein Wohnhochhaus. Es besteht aus einem siebengeschossigen Gebäudeteil mit jeweils zwei Wohnungen je Ebene und einem 21-geschossigen Gebäudeteil, mit zwei bis vier Wohnungen je Ebene. In den oberen Geschossen befinden sich die größeren Wohnungen. Im Norden grenzt das Baufeld an die Silbersteinstraße. Dort entsteht ein sechsgeschossiges Studentenwohnheim mit ca. 137 Appartements, einem Familienzentrum und Gemeinschafts- und Aufenthaltsflächen im Erdgeschoss. Das gesamte Planungsgebiet wird nahezu vollständig mit einer Tiefgarage unterbaut. Ziel ist es, alle erforderlichen Kfz-Stellplätze in dieser Tiefgarage nachweisen zu können. Auf den Freiflächen sollen hochwertige Grünanlagen mit integrierten Spielflächen für Kinder und Jugendliche sowie anspruchsvolle Begegnungsorte für alle Bewohner entstehen. Das städtebauliche Konzept greift die Idee eines neuen Wohnquartiers auf, das von einer aufgelockerten Gebäudeanordnung und großzügigen Freiräumen im Inneren geprägt ist. Die gewählte Anordnung der Neubauten vermeidet eine Abschottung der neuen Wohnungsbauten gegenüber dem Bestand. Die Quartiersachse bezieht sich auf Alt- und Neubau und erzeugt somit einen starken Bezug zwischen den beiden Baufeldern. Die Struktur der Gebäude schafft Zwischenräume unterschiedlicher Qualität und ermöglicht so eine Identifizierung der Bewohner mit dem jeweils direkten Umfeld. Somit sind die baulichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch der öffentliche Außenraum des Quartiers von den Bewohnern angenommen wird.

 
 
 
 
 
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